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Unsere Winterfeier – ein heiterer Winterabend mit eingeblendeten Weihnachtssternen:
„Es schneit…“ – die von Brigitte Schorpp und Simone Kühn einstudierte Kindergruppe des MGV singt in Wintermontur den Winter an. Im Schlitten – Requisit des Winters – darf ein kleiner Eisbär nicht fehlen. Das zahlreiche Publikum ahnt, wer das aktuelle Wetter bestellt hat. In ihrem Lied: „Markt und Straßen steh´n verlassen“ leuchtet der erste Weihnachtsstern. Der Nikolaus (alias Günter Vogt) lobt die Kinder mit wohltuenden Worten und dankt jedem namentlich. Mit dem stimmungs- vollen Wiegenlied „Bajuschki Baju“ aus Russland unterstreicht BelleAmie, dass Weihnachten zuerst ein Fest des Kindes ist.
Die Winterfeier ist auch ein Jahresabschluss. Unser Vorsitzender Albrecht Kühn erinnert in seiner Begrüßung an die großen Ereignisse und spricht vielfältigen Dank aus.
Heitere Zwischenszene: Mit „Ain´t she sweet“ („Ist sie nicht süß?“) und „Ich brauche keine Millionen…“ steuert BelleAmie dem Fest der Liebe zwei Liebeslieder bei.
Der zweite Weihnachtsstern leuchtet in dem Lied „Alle Jahre wieder…“ , vom Männerchor gemeinsam mit dem Publikum gesungen.
Nach der Totenehrung durch den Männerchor mit „Das Leben welkt wie Gras“ (Text aus Psalm 103; Vertonung: Rudi Kühn) treten die Jungsänger in eigener Formation innerhalb des Männerchores auf. In „You´ll never walk alone“ singen sie von der Überwindung der Dunkelheit im Leben, in „Ein kleines Lied“ fordern alle Sänger einfach zum Singen auf „bei allen Wetterlagen“.
Dritter Weihnachtsstern: Das französische Weihnachtslied „Il est né le divin enfant“ („Gottes Sohn ist geboren heut“), vorgetragen von BelleAmie, untermalt vom Männerchor mit dem Sound der Glocken. Für dieses und weitere Lieder hatten wir uns sehr auf den Kinderchor der Carl-Schurz-Schule Rastatt gefreut. Eine Erkrankung seines Chorleiters Alfred Wild hat diesen Beitrag zu seinem, zu unserem und der Kinder Leidwesen verhindert. Es bleibt dennoch eine kurzweilige und bunte Folge von Liedvorträgen mit unterschiedlichen Chorformationen, die wir dem großen Engagement unserer Chorleiter Julia Gaube und Stefan Kistner verdanken.
Ob mit „Tourdion“, einem französischen Trinklied aus der Zeit der mittelalterliche Scholaren, BelleAmie und der Männerchor die Jubiläen von 26 Vereinsmitgliedern „begießen“ wollten?
Albrecht Kühn ehrte sie mit Hervorhebung ihrer Bedeutung für das Vereinsleben. Unter den Geehrten – ihre Namen stehen alle in der „Ehrentafel“ der Vereinschronik – der Jungsänger Sebastian Kühn, auch Layouter von Plakaten und Leporellos (10 Jahre), Claus Weiers, der in 10 Jahren gleich vier Familienmitglieder für unsere Chöre aktivierte, Klaus Frohberg der heute den 2. Tenor im Seniorenchor verstärkt (25 Jahre), der „Vereinsfotograf“ Walter Dühlmann (25 Jahre), Peter Baumann, der innerhalb seiner 25 Jahre Chormitgliedschaft 20 Jahre lang als Vereinsvorsitzender wirkte, Johann Kalkbrenner, seit über 65 Jahren mit sicherer Stimme im 2. Tenor und Josef Kuhn mit über 65 Jahre höchst aktiver Tätigkeit auch als langjähriges Vorstandsmitglied, als Mitorganisator der Seniorengruppe und nicht zuletzt als „Vereinskellermeister“. Eine besondere Ehrung erfährt „Vereinspfarrer“ Rudi Killian durch die Ernennung zum außerordentlichen Ehrenmitglied für seine Verdienste um den Verein. Bürgermeister Werner Happold dankt dem Verein für sein kulturelles Wirken.
Der vierte Weihnachtsstern – schon eher ein „weißer Zwerg“ , der eigentlich nicht mehr recht leuchten will, denn: die Jungsänger ärgern in ihrem Vortrag „Morgen kommt der Weihnachtmann“ den Nikolaus (alias Oliver Weis), sind sie doch nicht mit seinen klassischen Gaben zufrieden, verlangen von ihm Handy, Laptop, MP 3 Player u.ä. Geneigter sind sie schon dem Publikum mit „We wish you a Merry Christmas“.
Nachdem das Publikum nun lange „ganz Ohr“ war, bieten Rebecca Kuhn und Daniel Sutter dem Auge mit hoher Kunst eine groß- artige Show lateinamerikanischer Tänze.
Inge Aschbacher und Marcus Köstel überbieten in mitreißender Schauspielkunst die heiteren Elemente der Winterfeier mit dem Sylvesterklassiker „Dinner for one“.
Nicht nur die Gewinne aus der Tombola werden die Anwesenden noch lange an diesen Abend erinnern.
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